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Keine roten Ohren vor dem Computer
Über
60 Prozent der Angebote im Internet weisen erotische Inhalte auf. Das
Internet ermöglicht dem Konsumenten einen unkomplizierten Zugang zu Schmuddelangeboten
rund um die Uhr. Das peinliche Blättern in einschlägigen Magazinen am
Kiosk entfällt.
Der Konsum von erotischen und pornografischen Bildern und Filmen wirkt
sich allerdings nicht nur schädlich, sondern in vielen Fällen sogar tödlich
auf Beziehungen und Ehen aus, weil er in den meisten Fällen ein lügenhaftes
Bild vom anderen Geschlecht vermittelt. Pornografie wird vorwiegend von
Männern konsumiert. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die
christliche Institution "Männerforum" Versuche unternimmt, Männer zu helfen,
die auf dem besten Wege sind, pornosüchtig zu werden. Dies geschieht allerdings
nicht mit dem Moralfinger, sondern mit einer dargebotenen Hand.
Daniel Schönenberger und Hans Keller berichten im Gespräch mit Daniel
Rehfeld über die Absichten und Reaktionen auf ihre pornofreie Website.
Und über das Tabu "Pornografie" allgemein.
Audio-Beitrag
Quelle: ERF Schweiz
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